Hilfswerk für vorgeburtlich Geschädigte
Gemeinnütziger Verein: VR 404 (Ratingen) / Mitglied der LAG SB NRW
Unterstützung durch:

Presse
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Besucherzähler:
Freitag, 26.11.2010
Am ersten internen Tag der Konferenz fand ein Vorgespräch der Länder, in denen Contergan bzw. der Wirkstoff Thalidomid direkt über die Fa. Grünenthal bzw. über Lizenzfirmen vertrieben wurde, statt.
VertreterInnen nachfolgender Länder nahmen teil:
Belgien, Großbritannien, Irland, Italien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Schweden und Deutschland.
Themen:
Mündliche Vorträge über die Entschädigungssituation in den Ländern.
Schwierigkeiten
Lösungen / Aktivitäten
Weitere Vorgehensweise
Ergebnis:
Durch die intensive Nutzung der NRW und ICTA Homepages wollen wir eine bessere Vernetzung erreichen. Kurze monatliche Berichte aus den Ländern und Austausch der Kontaktdaten miteinander dienen dem Ziel, sich gegenseitig schneller, direkt und fachlich unterstützen zu können und von den Erfahrungen untereinander profitieren.
Der Schwedische Verband wird 2011 das nächste Treffen durchführen.
Samstag, 27.11.2010
Ca. 130 TeilnehmerInnen waren aus NRW und bundesweit zur Konferenz angereist.
Pressekonferenz:
Deutsche Welle, WDR, EVD und Tagesthemen ARD u.a. waren anwesend.
Unsere Pressemitteilung >>>.
Informationsaustausch am Vormittag:
Die Ländervertreter (s.o.) berichteten über die Entschädigungsmodelle ihrer Länder und die Sozialsysteme (insbesondere zum Thema "Unterstützung für Menschen mit Behinderung") in ihren Ländern.
Ein vor der Tagung verschickter Fragenkatalog diente als Vorlage.
Hier geht es zu den Unterlagen, die von den LändervertreterInnen zur Verfügung gestellt wurden, und der Zusammenfassung der Fragebögen >>>.
Peer-to-Peer in Großbritannien:
Martin Johnson, der Direktor der englischen Thalidomidstiftung, berichtete über die mehr als positiven Erfahrungen mit dem "Volunteer Visitor" Programm (Peer-to-Peer) in Großbritannien. Durch dieses Programm konnte sehr vielen Thalidomidern mit Schwierigkeiten im täglichen Leben (z.B. Probleme mit Anträgen, Arztgängen etc.) geholfen werden; deren Lebenssituation hat sich deutlich verbessert. Dies kann aber nur gelingen, wenn die Peers sehr gut geschult werden z.B. im Sozialrecht, medizinische Grundkenntnisse, Psychologie und den beratenden, professionellen Umgang mit Menschen.
Eine regelmäßige Qualitätsprüfung ist absolut notwendig. Diese Schulungen müssen regelmäßig und qualifiziert stattfinden. Auch der Austausch der Peers untereinander ist wichtig.
Herr Martin Johnson hat den Vorstand NRW eingeladen, an der im Juni 2011 stattfindenden jährlichen Schulung von Peers in Großbritannien teilzunnehmen. Hier werden wir auch die Möglichkeit haben, von bereits vorhandenen Erfahrungen aus dem Projekt in NRW „Peer to Peer“ zu berichten.
Martin Johnson's Bericht >>> (Übersetzung).
Im Anschluss bestand die Möglichkeit zur Diskussion aller Vorträge.
Workshops zu den Themen:
Zusammenarbeit beschlossen:
Die Interessenvertretungen UAC, Contergannetzwerk, BCG, ICTA schlossen sich zu einer Arbeitsgemeinschaft in Deutschland zusammen. Diese Ankündigung wurde von den TeilnehmerInnen mit begeistertem Applaus belohnt.
Als gemeinsames Ziel der Arbeitsgemeinschaft wurde definiert:
Ausklang der Veranstaltung war um 18 Uhr.
Wer Lust hatte, ging noch mit auf den Kölner Weihnachtsmarkt und anschließend zum gemeinsamen Essen in einem Kölner Altstadt-Restaurant.
9. Dezember 2010
Udo Herterich